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Versicherer gegen Trend positiv gestimmt

14.05.2014 – Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich stark eingetrübt. Von April auf Mai fielen sie um 10,1 Punkte auf 33,1 Zähler, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mitteilte. Das ist der niedrigste Stand seit Januar 2013. Die Versicherungsbranche indes widersteht diesem aktuellen Trend.

“Der Rückgang der Konjunkturerwartungen muss vor dem Hintergrund der starken Wirtschaftsentwicklung im ersten Quartal 2014 gesehen werden”, kommentierte ZEW-Chef Clemens Fuest. Es zeichne sich ab, dass die deutsche Wirtschaft das hohe Wachstumstempo nicht halten könne. Viele Analysten gehen wie auch die Bundesbank von einem starken Wachstum im ersten Quartal aus, gefolgt von einer deutlichen Abschwächung im zweiten Vierteljahr. “Dennoch ist von einer in der Grundtendenz positiven konjunkturellen Entwicklung im Jahr 2014 auszugehen”, erklärte Fuest in einer Mitteilung. Die Krise in der Ukraine wird darin vom ZEW nicht erwähnt.

Während Indexwerte von Handel (-7,8), Maschinenbau (-9,8), Elektroindustrie (-10,5) und Banken (-5,9) beispielsweise für das kommende Quartal eine Verschlechterung des Geschäfts sehen, meldet die Versicherungsbranche eine deutliche Verbesserung der Aussichten (+7,8) für das weitere Jahr.

Die Entwicklung im Euroraum fällt ähnlich wie in Deutschland aus. Die Konjunkturerwartungen fielen um 6,0 Punkte auf 55,2 Zähler. Die aktuelle Lage stieg um 4,9 Zähler auf minus 25,6 Punkte. Das Stimmungsbarometer des ZEW fußt auf einer Umfrage unter knapp 250 Analysten und professionellen Anlegern, die von Ende April bis Mitte Mai befragt wurden. (vwh)

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