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Versicherer geben Kredite und Banken spielen sicher

01.12.2014 – KRedit_Chris Beck_pixelioBanken spielen auf Sicherheit und Versicherer übernehmen Innovationsrisiken: die Funktionen verschieben sich, die neuen Eigenmittelregeln führen dazu, dass Banken gerne Staatsanleihen halten, statt Kredite zu vergeben. Weil die Zinsen extrem tief sind, versuchen Versicherer besser rentierende festverzinsliche Anlagemöglichkeiten zu finden.

Sie landen dabei immer öfter bei Großkrediten an Unternehmen. Laut Neuer Züricher Zeitung handelt es sich dabei häufig um syndizierte Kredite. Das sind Kredite, die eine Bank an einen Unternehmenskunden spricht, aber die sie nicht vollumfänglich in der eigenen Bilanz behalten will. Früher holte eine Bank dann andere Finanzinstitute als Konsortialpartner ins Boot, heute sind es nicht selten auch Großanleger.

Unternehmenskredite, Immobilien, insbesondere Hypothekenverbriefungen und Infrastrukturprojekt-Finanzierung sind die von der Swiss Capital Group am häufigsten beobachteten Ausprägungen. Unternehmenskredite würden häufig relativ kurz laufen, ebenso Hypothekenverbriefungen. Kredite für Infrastrukturprojekte dagegen sind meist langfristige Engagements.

Dafür werden diese Kredite nicht am Markt gehandelt. Ein plötzlicher Ausstieg könne für den Kreditgeber also schwierig werden. Großanleger können in diese Instrumente nur dann investieren, wenn sich ihre eigenen Fälligkeiten mit den Laufzeiten dieser Instrumente vertragen. (vwh/ku)

Bildquelle: Chris-Beck/ pixelio

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