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Versicherer: E-Raucher zahlt wie gewöhnlicher Raucher

22.05.2014 – smoking_sxc_stringberdLebensversicherer behandeln Konsumenten von E-Zigaretten genau wie normale Raucher. Von den Herstellern wird die E-Zigarette in der Regel als Substitutionsprodukt für Nikotinabhängige verkauft, dass angeblich ohne die gesundheitsschädlichen Nebenwirkungen auskommnt.

Eine Studie der Munich American Reassurance Company, des amerikanischen Lebensversicherers von Munich Re, hat nun ergeben, das 90 Prozent der Versicherer bei den Prämien nicht zwischen Raucher und E-Raucher unterscheiden. Ein durchschnittlicher Raucher lebt laut US-Studie im Schnitt zehn Jahre kürzer und das findet selbstverständlich seinen Niederschlag in höheren Versicherungsbeiträgen. Mit einer sogenannten E-Zigarette wird eine Flüssigkeit in einem batteriebetriebenen Mundstück zum Verdampfen gebracht. Ob dieser Rauchersatz tatsächlich gesünder als das klassische Rauchen ist, wird aktuell diskutiert.

Doch selbst wenn sich der Konsum tatsächlich als unbedenklich herausstellen würde, hat die Versicherung ein Problem: Denn ob Raucher oder Nicht-Raucher wird per Urintest anhand der Nikotinkonzentration in Blut und Urin festgestellt. Und egal ob Raucher oder E-Raucher: Bei beiden kann Nikotin nachgewiesen werden. Den E-Raucher vom Raucher zu unterscheiden, ist zweifelsfrei so gar nicht möglich. Daher bezahlen bei den meisten der 151 von der Munich American Reassurance Company weltweit befragten Lebensversicherer die elektronischen Raucher auch die deutlich höhere Prämie. (vwh)

Foto: Die einzige Variante, um tatsächlich an günstige Lebensversicherungsprämien zu kommen ist nicht zu rauchen. (Quelle: Stringsberd/ sxc)

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