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Vermögen der Deutschen steigt auf 5,2 Bil. Euro

28.07.2014 – geld9832Die deutschen Privathaushalte halten ihr Geld beisammen. Wie die Deutsche Bundesbank bekannt gegeben hat, wuchs allein im ersten Quartal dieses Jahres das Vermögen der Privathaushalte in Form von Bargeld, Wertpapieren, Einlagen bei Banken oder Ansprüchen gegenüber Versicherungen im Vergleich zum Vorquartal um 54 Mrd. Euro auf den neuen Rekordwert von 5,207 Bil. Euro.

Im ersten Quartal 2014 hat das Geldvermögen der privaten Haushalte gegenüber dem Vorquartal um 54 Mrd. Euro zugenommen und ist damit auf 5.207 Mrd. Euro gestiegen. Während die auf Transaktionen basierende Geldvermögensbildung mit 49 Mrd. Euro relativ stark war, entfiel mit knapp fünf Mrd. Euro nur noch ein geringer Teil des Anstiegs des Geldvermögens auf Bewertungsgewinne, die vor allem auf Aktien und Investmentzertifikate zurückzuführen waren. Der bereits seit Längerem zu beobachtende Trend hin zu risikoärmeren Anlagen setzte sich trotz der gesunkenen Unsicherheit und der niedrigen Verzinsung sicherer Anlageformen auch im Berichtsquartal fort. Da die Verbindlichkeiten der privaten Haushalte im Berichtsquartal nur mäßig wuchsen, stieg das Netto-Geldvermögen im ersten Quartal 2014 um 52 Mrd. Euro auf 3.626 Mrd. Euro. Das Geldvermögen der nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften verzeichnete mit 38 Mrd. Euro einen spürbaren Rückgang und belief sich zum Ende des ersten Quartals 2014 auf 3.490 Mrd. Euro. Gleichzeitig stiegen die Verbindlichkeiten um knapp sieben Mrd. Euro auf 5.153 Mrd. Euro, sodass das Netto-Geldvermögen dieses Sektors insgesamt geringer ausfiel als im Vorquartal.

Bild: Auf den Konten der Deutschen Sparer stapelt sich das Geld. (Quelle: vwh)

Link: Geldvermögensbildung und Finanzierung in Deutschland im ersten Quartal 2014

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