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Studie: Regulierung in Wohngebäude dauert zu lange

19.05.2015 – Gebaeude_schubalu_pixelioGewerbliche Immobilienunternehmen wünschen sich von Versicherern mehr Schnelligkeit bei der Schadenbearbeitung und Zahlung sowie eine höhere Transparenz und Individualität der Prozesse. In Sachen digitaler Schadenerfassung gebe es erheblichen Nachholbedarf. Das will eine aktuelle Studie zur Verbundenen Gebäudeversicherung zeigen.

Für die Zusammenarbeit mit Versicherern und Vermittlern werden vor allem die Erreichbarkeit (100 Prozent der Befragten) und die Fach- und Branchenkompetenz der Ansprechpartner sowie die Qualität der Leistung (jeweils 93 Prozent der Befragten) als sehr wichtige Faktoren angesehen, so die Ergebnisse der Studie. Nach Ansicht der befragten Immobilienunternehmen besteht bei den Versicherern Nachholbedarf hinsichtlich der Erreichbarkeit der Ansprechpartner sowie zeitnaher und regelmäßiger Informationen.

Auch die Entscheidungs-, Freigabe- und Bearbeitungszeiten der Versicherer sind nach Ansicht der Befragten verbesserungswürdig. Nur 21 Prozent der Standardschäden werden vom Versicherer innerhalb von 72 Stunden abgeschlossen. Dagegen dauern 40 Prozent der Standardschäden länger als vier Wochen und 26 Prozent sogar länger als acht Wochen, ist ein zentraler Befund der Studie.

Sie ist als Gemeinschaftsstudie (“Spannungsfeld Schadenbearbeitung in der Verbundenen Gebäudeversicherung: Kundenbedürfnis vs. Wirklichkeit – aus der Gegenwart in die Zukunft“) von VERS Leipzig GmbH, des Dienstleisters Crawford & Company und des Industriemaklers Funk entstanden. Die Immobilienunternehmen selber arbeiten lieber offline. Erstaunliches Ergebnis der Studie: 20 Prozent der befragten gewerblichen Immobilienunternehmen erfassen Schäden (noch) nicht digital. (vwh/ku)

Bildquelle: Schubalu / pixelio.de

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