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VDMA/McKinsey zur “Zukunftsperspektive deutscher Maschinenbau”

08.07.2014 – vdma_logo_150Die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer wollen sich den Herausforderungen der Internationalisierung auch künftig vornehmlich von ihrem heimischen Standort aus stellen. Nur jeder fünfte Unternehmer plant eine echte Produktionsverlagerung ins Ausland. Stattdessen setzen die Unternehmen überwiegend auf eine stärkere Automatisierung der Fertigung, Prozessinnovationen und integrierte Lösungen, um auch vom Standort Deutschland aus wettbewerbsfähig zu bleiben. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer aktuellen Studie mit dem Titel „Zukunftsperspektive deutscher Maschinenbau“, die der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und die Unternehmensberatung McKinsey & Company gemeinsam erstellt haben.

“Made in Germany” erlaube dem deutschen Maschinen- und Anlagenbau zwar noch immer einen höheren Preis zu fordern. Der Vorteil nehme jedoch in dem Maße ab, wie internationale Wettbewerber mit geringeren Kosten ihre Qualität weiter steigern.

„Maschinen- und Anlagenbauer in Deutschland stehen vor der anspruchsvollen Aufgabe, Wachstum und Profitabilität langfristig zu sichern – bei deutlich veränderten Wettbewerbsbedingungen“, sagte Christian Malorny, Leiter des europäischen Maschinenbaubereichs von McKinsey & Company.

Um auch in Zukunft erfolgreich zu bleiben, werden in der Studie sechs Handlungsfelder zur Diskussion gestellt, die sich aus der Kombination der Erfolgsmuster mit den Trends ergeben:

  • Zielgerichtete Internationalisierungs- und Wachstumsstrategie, um die Chancen und Herausforderungen der Internationalisierung mit dem jeweils passenden Geschäftsmodell anzugehen
  • Ausbau des Aftersales-/Servicegeschäfts durch integrierte, innovative Lösungsangebote und durch eine optimierte Servicenetzwerkstrategie, um die wachsende Bedeutung dieses Feldes gewinnbringend zu nutzen
  • Standardisierung und Modularisierung unter Wahrung kundenspezifischer Angebote sowie neuer Geschäftsmodelle, um der steigenden Nachfrage nach individuellen Systemlösungen effizient zu begegnen
  • Kontinuierliche Optimierung des Produkt-/Portfoliowertes durch kundenwertorientierte Innovation und kontinuierliche Reduzierung der Produktkosten, um mit Wettbewerbern aus neuen Märkten Schritt zu halten
  • Exzellenz insbesondere in der heimischen Wertschöpfung (z.B. Industrie 4.0), um die Qualitäts- und Produktivitätsvorteile des Standortes Deutschland zu erhalten
  • Stringentes, risikodifferenziertes Projektmanagement im Lösungsgeschäft, um attraktive Margen zu sichern

An der Studie nahmen 333 Unternehmen aus allen Bereichen des Maschinen- und Anlagenbaus teil. Zum Teilnehmerkreis gehörten Unternehmen aller Größenklassen (siehe DOSSIER). (vwh)

Links: Zukunftsperspektive deutscher Maschinenbau (PDF), Rede Reinhold Festge, Präsident des VDMA, anlässlich der PK zur Vorstellung der VDMA/ McKinsey Studie „Zukunftsperspektive deutscher Maschinenbau“, Download der vollständigen Studie (PDF)

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