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vbw fordert gerechtere Kostenverteilung der Krankenkassenfinanzierung

24.06.2016 – Brossardt_Bertram_vbwAngesichts der gestern vorgestellten Untersuchung zur Krankenkassenfinanzierung bekräftigte die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ihre Forderung nach einer gerechteren Kosten-Aufteilung in der Gesetzlichen Krankenversicherung und bemängelt, dass besonders bayerische Betriebskrankenkassen benachteiligt würden.

Ursache sei der “Morbi-RSA” (morbiditätsorientierter Risikostrukturausgleich). Dieser bestimme, welche Zu- und Abschläge, die Kassen je nach Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand ihrer Versicherten zusätzlich zu einer pauschalen Zuweisung aus dem Gesundheitsfonds erhalten. Dies benachteilige vor allem die Bayerischen Krankenkassen, da sie Versicherte mit tendenziell höheren Durchschnittslöhnen hätten und deshalb auch mehr an den Gesundheitsfonds abführen müssen.

Zum anderen haben vor allem die bayerischen Betriebskrankenkassen höhere Ausgaben für das Krankengeld, das sie an die Versicherten auszahlen müssen, weil dieses von der Lohnhöhe des Versicherten abhängig ist. Die Kassen wiederum erhalten nicht genügend Geld zurück, um ihre Ausgaben zu decken – auch weil ihre Versicherten oftmals nicht an den Erkrankungen leiden, für die es besondere Zuschüsse gibt. Bertram Brossardt, vbw-Hauptgeschäftsführer: “Die Benachteiligung bayerischer Kassen beim ‘Morbi-RSA’ muss endlich beendet werden”. (vwh/mvd)

Bild: Betram Brossardt (Quelle vbw)

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