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Unwetterschäden kosten Wohngebäudeversicherer knapp 1,2 Mrd. Euro

07.10.2015 – Die Naturkatastrophen des vergangenen Jahres haben die Wohngebäudeversicherer knapp 1,2 Mrd. Euro gekostet. Insgesamt verzeichneten die Versicherer im Jahr 2014 rund 850.000 Unwetterschäden. Gleichzeitig sei es auch das Jahr von Sturm und Starkregen gewesen, betont der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in seinem neuen Naturgefahrenreport 2015.

“Die Naturgefahrenbilanz 2014 hat glücklicherweise nicht die Dimension des Katastrophenjahres 2013 angenommen, in dem wir insgesamt 3,2 Mrd. Euro geleistet haben”, sagte GDV-Präsident Alexander Erdland bei der Vorstellung des Reports in Berlin. Besonders ins Gewicht fielen nach Angaben des Branchenverbandes vor allem Orkan Ela und Tief Quintia.

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So hinterließ Orkan Ela Anfang Juni 2014 etwa 350.000 versicherte Sachschäden und war nach GDV-Angaben für die Sachversicherer mit 600 Mio. Euro der zweitteuerste Sommersturm der vergangenen 15 Jahre. Zudem ging mit Tief Quintia im Juli 2014 über Münster der heftigste Starkregen in Deutschland seit 2002 nieder. Die Bilanz: 30.000 versicherte Sachschäden und Kosten von 200 Mio. Euro.

“Die Flut aus den Wolken, die Münster erleben musste, hätte auch jede andere Stadt treffen können. Die Gefahr solcher Sturzfluten ist allgegenwärtig. Nur wenn wir für sie ein Bewusstsein wecken, können wir uns schützen”, ergänzte Erdland. (vwh/td)

Link: Der Naturgefahrenreport 2015 des GDV (PDF)

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