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Unternehmen sichern sich nicht ausreichend ab

24.11.2015 – thomas_leicht_gothaerDie Mehrheit der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) verfügt nur über einen geringen Versicherungsschutz. So sichern fast 50 Prozent der Unternehmen mit weniger als drei Policen ab. Ein weiteres Drittel besitzt weniger als sechs Policen, so die KMU-Studie 2015 der Gothaer. Gerade jüngere Unternehmen verfügen über einen nicht ausreichenden Versicherungsschutz. Nur 24 Prozent besitzen mehr als vier Policen.

Allerdings steige der Umfang der Risikoabsicherung auch mit der Größe der Firmen. Demnach besitzen 32 Prozent der Unternehmen mit 201 bis 500 Mitarbeitern mehr als sechs Policen. 40 Prozent haben immerhin noch vier bis sechs Policen abgeschlossen. Wie in den Vorjahren dominiert bei den Firmenversicherungen die Betriebshaftpflicht mit 87 Prozent, gefolgt von der betrieblichen Gebäudeversicherung mit 64 Prozent.

“Eine Betriebshaftpflicht und Feuerversicherung sind eigentlich für jedes Unternehmen unerlässlich. Generell ist es auch ratsam, mit einer D&O-Versicherung wichtige Schlüsselpositionen wie Manager, Produktionsleiter oder Geschäftsführer abzusichern. Laut unserer Studie besitzen aber nur zehn Prozent der KMU eine solche Police”, sagt Thomas Leicht, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Allgemeine AG, gegenüber VWheute.

Neben dem Umfang des Versicherungsschutzes untersuchte die Gothaer im Rahmen der Studie auch das Risikobewusstsein der kleinen und mittelständischen Unternehmenn. Demnach nimmt mehr als die Hälfte der Betriebe Einbruch und Vandalismus als größte Bedrohung war. Es folgen die Angst vor Bränden und Explosionen (50 Prozent) sowie menschliches Versagen (36 Prozent).

Zudem fürchten sich die kleineren laut Studie hingegen vor allem vor Einbrüchen und Vandalismus (56 Prozent), während sich 64 Prozent der mittelständischen Unternehmen eher vor Bränden und Explosionen fürchet. Gleichzeitig sehen 33 Prozent der größeren Unternehmen Hackerangriffe verstärkt als Bedrohung.

Etwa 40 Prozent der befragten Unternehmen schätzt das Risiko, von Einbruch oder Vandalismus betroffen zu werden, als größtes ein. Knapp dahinter liegen menschliches Versagen (32 Prozent), Datenklau (30 Prozent) sowie Brände und Explosionen (21 Prozent). (vwh/td)

Bild: Thomas Leicht, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Allgemeine AG (Quelle: Gothaer)

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