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Unsichere Zulieferer verursachen Schäden in Millionenhöhe

25.11.2015 – Große Unternehmen müssen im Durchschnitt mit Folgekosten von mehr als drei Mio. US-Dollar rechnen, wenn ein Zulieferer einen Cybersicherheitsvorfall verschuldet. Demnach seien Hackerattacken, Datenabfluss oder Systemausfälle, welche über die Lieferkette ausgelöst werden, am teuersten, betont das IT-Unternehmen Kaspersky Lab. Die Kosten von Mitarbeiterfehlern belaufen sich demnach auf etwa 1,3 Mio. Dollar und 1,1 Mio. Dollar bei Cyberspionage.

Auch für mittelständische Unternehmen können entsprechende Vorfälle durchaus teuer werden. Laut Kaspersky schlagen durch Zulieferer ausgelöste Cybersicherheitsvorfälle bei mittelständischen Unternehmen mit durchschnittlich etwa 69.000 US-Dollar zu Buche. Die finanziellen Schäden durch Cyberspionageattacken liegen in einer vergleichbaren Höhe, so die IT-Experten.

So machen derzeit etwa 18 Prozent der betroffenen Unternehmen einen Zulieferer für verursachte Cybersicherheitsvorfälle verantwortlich. Betroffen sei dabei die gesamte Lieferkette. “Um eine sichere Kommunikation mit Zulieferern sowie einen Schutz der Supply Chain zu gewährleisten, ist ein mehrschichtiger Sicherheitsansatz notwendig”, sagt Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersky Lab.

So müssten nicht nur die Zugriffsrechte für verschiedene Bereiche im Unternehmensnetzwerk festgelegt werden. “Zudem sollten Unternehmen über weitergehende Informationen zum IT-Sicherheitssystem der Zulieferer verfügen und Interaktionsregeln festlegen, die nicht nur der Effizienz und Flexibilität, sondern auch der Sicherheit dienen”, ergänzt der Experte. (vwh/td)

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