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Flugzeugabstürze offenbaren Schwachstellen im System

16.12.2014 – tim reckmann_pixelio.deGab es 2014 nur 225 oder 762 Todesopfer nach Flugzeugunfällen zu beklagen? Diese Frage wird derzeit unter Experten der Luftfahrtbranche durchaus kontrovers diskutiert. Sicher ist: Zwischen Januar und Anfang Dezember stiegen weltweit etwa 3,3 Mrd. Menschen in ein Flugzeug, von denen 225 bei Unfällen ums Leben kamen.

Strittig sind bis heute die Flüge MH370 und MH17 der Malaysian Airlines. Vor allem die verschollene Maschine des Fluges MH370 gibt weiterhin Rätsel auf – auch wenn viele Branchenexperten nach einem Bericht der Zeitung Die Welt mittlerweile von einem Selbstmord des Piloten ausgehen. So präsentierte die Weltluftfahrtorganisation IATA positive Zahlen zur Flugsicherheit 2014. “Bis heute verzeichnen wir im ablaufenden Jahr nur einen Flugzeugverlust alle 2,25 Millionen Flüge, noch 2009 war es einer alle 1,5 Millionen Flüge”, sagte Kevin Hiatt, Flugkapitän und bei der IATA für Sicherheit und Flugbetrieb zuständig.

Auch der Luftfahrtversicherer AGCS verwies Anfang Dezember in einer neuen Studie darauf, wie sicher Fliegen sei. Demnach seien weniger als zwei Todesfälle auf 100 Mio. Passagiere zu beklagen. Allerdings zeigten die beiden Flugzeugabstürze der Malaysian Airlines auch die Schwachstellen im System auf. So sei die permanente Verfolgbarkeit der Position jedes Flugzeugs vom Boden aus derzeit nicht immer gewährleistet. Zudem solle eine Sicherheitskonferenz im Februar 2015 einheitliche Regelungen für Überflüge über Krisengebiete finden. (vwh/td)

Bild: Flugzeug über den Wolken (Quelle: Tim Reckmann / pixelio.de)

Link: Die Welt: Nicht jeder Absturz zählt bei Unfallstatistiken

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