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UDV begrüßt Koalitionspläne zur Fahrausbildung

28.04.2014 – quad-unfall-150Ein zusätzliches obligatorisches Fahrtraining für Führerscheinneulinge und die Überarbeitung des begleiteten Fahrens ab 17: Siegfried Brockmann, der Leiter der Unfallforschung der Versicherer, begrüßt die im Koalitionsvertrag getroffenen Vorhaben zur Fahrausbildung ausdrücklich.

Im aktuellen Jahresbericht stellt er zusammen mit Ulrich Greim-Kuczewski, dem Vorsitzenden der Kommission Kraftfahrt Schadenverhütung fest: “In Bezug auf die Erweiterung der Fahrausbildung hat das Jahr 2013 einen Stillstand gebracht. Eine ‘Fachwerkstatt’ bei der Bundesanstalt für Straßenwesen produzierte zwar viele Papiere, aber gab keine klare Richtung vor. Umso mehr freuen wir uns, dass der Koalitionsvertrag jetzt genau die Vorschläge aufgreift, die die Unfallforschung der Versicherer (UDV) gemeinsam mit dem DVR und dem ADAC ausgearbeitet und in die ‘Fachwerkstatt’ eingebracht hatten. Wir sind sicher, dass damit 2014 der entscheidende Schritt zu einer sinnvollen Maßnahme innerhalb des ersten Jahres nach Führerscheinerwerb gelingen wird.”

Zu einer Studie zu Quad-Unfällen stellen beide heraus: “Inzwischen gibt es jedoch bei allen Beteiligten aus unserer Sicht Konsens darüber, dass der Autoführerschein eigentlich ungeeignet ist und es dringend einer ausführlichen Einweisung bedarf.”

Weitere Themen des UDV-Jahresberichts: Fußgängerschutzmaßnahmen am Fahrzeug, Pkw-Frontalkollisionen mit geringer Überdeckung , Abbiegeassistent für Lkw, Prävention von Überholunfällen auf Landstraßen, Unfälle mit Fußgängern und Radfahrern, Sicherheit von Zebrastreifen, Sichere Kreuzungen für junge und alte Menschen sowie Senioren im Straßenverkehr. (vwh)

Foto: Eine UDV-Studie zu Quad-Unfällen hat für Diskussionen gesorg (Quelle: UDV)

Link: Der aktuelle Jahresbericht der Unfallforscher der Versicherer

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