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“Turbulenzen spiegeln Unsicherheit über Weltkonjunktur wider”

10.02.2016 – klaus_wiener_gdvDie derzeitigen Turbulenzen spiegeln nach Ansicht von GDV-Chefvolkswirt Klaus Wiener “die Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Weltkonjunktur wider”. Zudem überwiege “bei den meisten Beobachtern die Einschätzung, dass die Lage an den Finanzmärkten schlechter ist als die tatsächliche wirtschaftliche Situation”, ergänzt Wiener in einem Exklusiv-Statement für VWheute.

“Die aktuellen Turbulenzen an den Aktienmärkten spiegeln die Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Weltkonjunktur wider. Neben dem Verfall der Rohölpreise und der Sorge um die Wirtschaft in den rohstoffproduzierenden Ländern haben zuletzt auch schwächere Konjunktursignale aus den USA belastet. Im Ergebnis sind die Renditen auf Bundesanleihen weiter rückläufig: Zweijährige sind auf ein Tief von minus 0,52 Prozent gefallen, selbst Bundesanleihen mit 30 Jahren Laufzeit rentieren unter einem Prozent.

Aktuell überwiegt bei den meisten Beobachtern die Einschätzung, dass die Lage an den Finanzmärkten schlechter ist als die tatsächliche wirtschaftliche Situation. Damit sich diese Einschätzung nicht ändert, sind bessere Konjunktursignale in den kommenden Wochen und Monate entscheidend. Als zentraler Indikator dürften sich hier die Rohölpreise erweisen.”

Bild: Klaus Wiener, Chefvolkswirt des GDV (Quelle: GDV)

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