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Trotz Niedrigzinsen: Nachfrage nach KfW-Krediten steigt

21.08.2015 – ulrich_schroeder_kfwIm ersten Halbjahr stellte das vom Bund und den Ländern kontrollierte Institut Fördermittel im Volumen von 41,5 Mrd. Euro zur Verfügung und damit 31 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. “Dies ist ein gutes Zeichen für die deutsche Konjunktur”, sagt Ulrich Schröder, Vorstandsvorsitzender der KfW Bankengruppe. Der Konzerngewinn stieg auf 1,152 Mrd. Euro nach 889 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum und übertrifft die Erwartungen.

“Das Ergebnis ist allerdings von diversen Sondereffekten geprägt. Eine Hochrechnung des Halbjahres- auf das Jahresergebnis ist daher nicht möglich”, teilte KfW-Chef Ulrich Schröder am Donnerstag in Frankfurt am Main mit. Der Gewinn lasse sich nicht einfach auf das Gesamtjahr hochrechnen, denn er resultiere aus einem sehr guten Bewertungsergebnis, erklärte er. Für 2015 geht die KfW davon aus, dass die Marke des Vorjahresgewinns, die bei 1,5 Mrd. Euro liegt, in diesem Jahr nicht wieder erreicht wird.

Trotz der Politik des billigen Geldes ist die Nachfrage nach günstigen Förderkrediten ungebrochen. Insgesamt stieg das Fördervolumen im Halbjahr um knapp ein Drittel auf 41,5 Mrd. Euro. Die stärksten Zuwächse gab es zwar weiterhin im internationalen Geschäft, zu dem etwa Export- und Projektfinanzierungen zählen. Aber auch das Inlandsgeschäft zog an – um gut ein Fünftel auf 25,7 Mrd. Euro. Die Finanzierungsnachfrage der Unternehmen habe laut Institutsangaben nach einem zögerlichen Jahresbeginn deutlich angezogen.

Die Bilanzsumme liegt mit 504,5 Mrd. Euro vor allem aufgrund von währungsbedingten Marktwertveränderungen im Zusammenhang mit Absicherungsgeschäften über dem Niveau des 31.12.2014 (489,1 Mrd. Euro). (vwh/dg)

Link: KfW-Geschäfts- und Förderzahlen im zweiten Quartal 2015 (PDF)

Bild: Ulrich Schröder (Quelle: KfW)

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