Versicherungswirtschaft-heute
Sonntag
04.12.2016
          Mobilversion

 


- Anzeige -

Trotz Medienkampagne: Unfallstecker kaum nachgefragt

07.10.2016 – unfallmeldedienst_ Notfall Stecker - quelle ZurichObwohl inzwischen 33 Versicherer (80% Marktanteil) mitmachen, das Medienecho zum Start groß und überwiegend positiv war und 450.000 Unfallstecker bestellt wurden, sind nur rund 18.000 Geräte bei Autofahrern tatsächlich aktiviert und im Einsatz. Dies wurde auf der Fachtagung BF21 bekannt gegeben. Man habe beim Vertrieb noch viel nachzuholen, waren sich die Experten einig.

Seit dem 4. April 2016 ist der Unfallmeldedienst der deutschen Versicherungswirtschaft (UMD) aktiv, wie VWheute berichtete. Mit dem Unfallmeldedienst greift der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) einer EU-Verordnung vor. Innerhalb der Europäischen Union müssen Neufahrzeuge ab Oktober 2018 mit dem Notfallsystem eCall ausgerüstet sein.

Das System kam bisher bei 36 reinen Blechschäden, sieben Personen- und Blechschäden mit Rettungs- und Polizeieinsatz sowie 80 Pannen zum Einsatz. Laut Jens Bartenwerfer von der GDV Dienstleistungs-GmbH sei die Resonanz der betroffenen Autofahrer gut. Deshalb sei es nun an den Kfz-Versicherern, den lebensrettenden Meldedienst besser als bisher an die Kunden zu bringen. “Versicherer mit einer Quote von 60 Prozent zeigen, dass es geht – aber man muss dafür etwas tun”, sagt Bartenwerfer. Konkret: Der Vertrieb muss den Kunden begleiten. Er müsse den UMD als “Chance für die Kundenbindung sehen”. (vwh/dg)

Bildquelle: Zurich

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

Verlag Versicherungswirtschaft | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten