Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 
- Anzeige -

Tropensturm “Arthur” wird zum Orkan

04.07.2014 – Der tropische Sturm “Arthur” an der Westküste der USA wird im Laufe dieses Tages die Stärke eines Orkans erreichen. Betroffen sind zunächst die Küstengebiete von North Carolina, doch der Orkan könnte auf seinem Zug Richtung Norden viel Regen nach New England und Kanada bringen.

Der National Hurricane Center gibt für den amerikanischen Unabhängigkeitstag eine Orkanwarnung für die Küstengebiete von North Carolina heraus. Die Küste ist allerdings nur vom Rand des Orkans betroffen, der in der Spitze Windgeschwindigkeiten von 140 km/h erreichen soll. Zum Vergleich: Der Sturm “Kyrill” im Januar 2007 erreichte in der Spitze Windgeschwindigkeiten von 130 bis 140 km/h. “Arthur” ist der erste Sturm der Orkansaison. Er wird im Küstenbereich Schäden an Dächern und Wänden von Einfamilienhäusern anrichten, kündigt der Rückversicherungsmakler Guy Carpenter (PDF) an. Zudem ist mit Hochwasser von etwa einem Meter zu rechnen. Schwere Betonkonstruktionen werden durch den Sturm wohl nicht in Mitleidenschaft geraten.

Die Feierlichkeiten zum heutigen Unabhängigkeitstag in Washington fallen also wohl buchstäblich ins Wasser. Auch in Boston und an der kanadischen Ostküste rechnet man mit schweren Regenfällen. Erst am Dienstag hatten die Meteorologen der University of Colorado (PDF) angekündigt, dass die Orkansaison in diesem Jahr verhältnismäßig schwach ausfällt. Grund dafür ist die allmähliche Entwicklung von “El Nino” an der Pazifikküste Südamerikas. “Arthur” ist nicht nur der erste Sturm der Saison, sondern auch der erste Orkan, der der US-Küste gefährlich nahe kommt. Er zieht in nordöstlicher Richtung, etwa 100 Seemeilen vor der Küste entlang. (ba)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten