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Transportversicherung in schwieriger See

15.07.2013 – schiffKnapp 80.000 kommerzielle Schiffe sind in dem internationalen Schiffregister Equasis registriert. Im Jahr 2005 waren es nur 62.200. Das Angebot an Flotten wächst. Die Reedereien kommen mit den Preisen unter Druck. Zudem werden die Schiffe immer größer. In der heute erschienenen Ausgabe der Zeitschrift Versicherungswirtschaft äußert sich Ten Eicken, im Vorstand von HDI-Gerling Industrie für das Transportressort zuständig, über das Geschäft.

Eicken, auch Vorsitzender der Transportkommission des GDV berichtet, dass das Transportvolumen zurückgegangen sei, es gebe „jetzt Frachtraum im Überfluss”. Die Versicherer seien davon abhängig, dass „die Schiffe in den Revieren richtig eingesetzt werden und dass die Crew richtig ausgebildet ist”. Eicken konstatiert, dass hautsächlich bei den Warenversicherern seit 2006 die Schadenzahlen deutlich gestiegen sind, ohne dass dies auf der Prämienseite kompensiert werden konnte. “Das liegt unter anderem am Wettbewerb, aber auch daran, dass wir es mit komplexeren Lieferketten und Warenkumulen zu tun haben.” Eicken spricht sich für ein gutes Risikomanagement aus. Die Schwierigkeit für die Versicherer, erforderliche Prämien am Markt durchzusetzen, führt Eicken auf den gesunden Wettbewerb unter den Versicherern zurück. Eine Schwierigkeit ergebe sich auch durch den „Zeitversatz in der Statistik”. So existierten für die vergangenen drei Jahre nur Hochrechnungen für Schadenereignisse.

Foto: Archiv/Maersk

Link: Versicherungswirtschaft

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