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Todesfalle Internet der Dinge

23.09.2015 – internetderdinge_obs_ctEgal ob Fernseher, Smartphone, Waschmaschine oder Auto – veraltete Software kann das Internet der Dinge zum Zusammenbruch bringen. Böswillige Angreifer können gar von außen der Feuerwehr die Lüftung abdrehen oder im Krankenhaus vernetzte Infusionspumpen in tödlichen Dosen spritzen lassen, warnt das Computermagazin c’t.

“Ein Problem der Industrie besteht darin, dass sie wenig Erfahrung im Umgang mit IT-Sicherheit hat und im alten Trott Komponenten zusammensteckt, die sich bewährt haben”, sagt c’t-Redakteur Benjamin Benz: “Die Geräte wurden ursprünglich für einen anderen Zweck gemacht. Man hatte die Sicherheit damals gar nicht im Kopf. Am Ende steht man mit einem Gesamtkonstrukt da, was keiner mehr überblickt, was keiner auch so wirklich warten kann.”

Aus Angst, bei Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge den Anschluss zu verlieren, würden zu viele Unternehmen diese Gefahren ignorieren. Benz fordert ein Einschreiten der Politik. Es müsse Regeln geben, die auch eine Produkthaftung für Soft- und Firmware vorsieht. (vwh/ku)

Bildquelle: obs/ c’t

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