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Teilkollektive: Gefahr von instabilen Prämien

04.05.2015 – “Aus dem Trend der Aufsplittung in immer kleinere Versichertenkollektive ergeben sich Chancen, einem sauber abgegrenzten Kollektiv einen präzisen Erwartungswert, also eine genaue (Neugeschäfts-)prämie, zuzuordnen”, sagt DAV-Vorstandsmitglied Rainer Fürhaupter. Bafin-Präsident Felix Hufeld sieht möglichst exakte individuelle Risikoprofile tendenziell entgegen dem Versicherungsgedanken.

“Durch sie wird das Kollektiv technisch verkleinert und damit geschwächt”, sagt Felix Hufeld zum Trend der fortschreitenden Fragmentierung von Versichertenkollektiven (siehe DOSSIER). “Außerdem erhöhen sie die Komplexität der Produkte und konterkarieren das Bedürfnis nach einem möglichst verständlichen, unkomplizierten Versicherungsschutz.”

Rainer Fürhaupter geht in seiner Position auch auf mögliche Gefahren einer Fragmentierung ein: Die Risiken ergeben sich daraus, dass die Teilkollektive im Lauf der Jahre sehr instabile (Neugeschäfts-)Prämien haben können, verbunden mit zum Teil sehr großen Preissprüngen bei Beitragsanpassungen für Produkte mit Beitragsanpassungsklauseln, die dann zu einer Entmischung der Kollektive führen können.” (vwh/ku)

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Expert: „Das Versicherungsprinzip funktioniert“. Positionen von Guido Bader (Stuttgarter), Wolfgang Weiler (Huk-Coburg), Roland Weber (Debeka), Axel Kleinlein (BdV), Alexander Erdland (GDV), Johannes Lörper (Ergo) u.a., in VW 5/15 (Einzelartikel zu 3,81 Euro)

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