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Taliban-Attacke: Tote und Kumulgefahr

11.06.2014 – Mehr als 38 Tote und zahlreiche Verletzte: Die Attacke der Taliban auf den Flughafen der pakistanischen Großstadt Karatschi hätte direkte Terrorgefahr für das Ausland bedeuten können.

Die FAZ meldet, dass nach einem zweiten Angriff binnen zweier Tage der Betrieb am Flughafen von Karatschi wieder unterbrochen worden ist. Die Armee griff unterdessen Stellungen der Extremisten im Nordwesten Pakistans an. Laut Asia Insurance Review hatten die zehn Terroristen vor, Flugzeuge zu kapern und für weitere Attacken zu missbrauchen. Alle wurden von den Sicherheitskräften getötet, der Flughafen war zwischenzeitlich wieder sicher. Ein Kasko-Kumulschaden blieb den auf Kriegsrisiken spezialisierten Aviation Underwritern des Londoner Markts somit gerade noch erspart.

Hätte das Taliban-Kommando es geschafft, die am Boden befindlichen Flugzeuge zu sprengen, zu kapern oder für Selbstmordattentate einzusetzen, hätten sie so ein Schadenereignis in der Größenordnung mehrerer 100 Mio. US-Dollar verursachen können.

Aufgrund der politischen Lage werden sich die Aviation Underwriter mitunter überlegen, ob sie nicht pakistanische Flughäfen sowie die Flüge dorthin generell aus der Deckung ausschließen sollten.

Laut der staatlichen Sicherheitskommision SECP wandern jährlich rund 20 Mio. Dollar an Prämien aus dem heimischen Markt zu ausländischen Rückversicherern. Dies nimmt die SECP zum Anlass, heimische Versicherer zur Deckung von Terrorismusgefahren aufzurufen. (cpt/vwh)

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