Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

Taifun hinterlässt Milliardenschaden in China

25.07.2014 – taifun_150Mit mindestens 18 Toten, zehntausende zerstörter Häuser und großen Schäden an der Infrastruktur ist der Taifun “Rammasun” mit einem geschätzten wirtschaftlichen Schaden von rund 4,3 Mrd. US-Dollar der schwerste Sturm der China seit 41 Jahren heimgesucht hat. Das meldet die Asia Insurance Review mit Bezug auf die chinesische Regierung.

Taifun “Rammasun” hat anfangs neun Menschen getötet und fünf Personen gelten, nachdem der Sturm auf die Insel Hainan vor der südchinesischen Küste traf, weiterhin als vermisst, sagte der Innenministerium in einer Erklärung. Neun weitere Menschen starben später in der Region Guangxi, als der Sturm nach Norden in Richtung Vietnam weiterzog.

Der Sturm zerstörte 37.000 Häuser und verwüstete 468.500 Hektar Ackerland in Hainan, Guangdong und Guangxi, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Hainan, Guangxi und der westliche Teil der Guangdong sind weniger wohlhabenden Regionen Chinas. Glücklicherweise machte “Rammusan” um die wohlhabenden und gut ausgebauten Regionen im zentralen und östlichen Teilen Guangdongs, wo der Schaden sonst erheblicher ausgefallen wäre und wo die versicherten Werte höher gewesen wären, einen Bogen.

Dabei hielten sich die Schäden wegen umfassender Maßnahmen in Vorbereitung auf den Taifun noch in Grenzen: Die Behörden in Süd-China lösten rechtzeitig die höchste Alarmstufe aus und suspendierten Hunderte von Bussen, Zügen und Flügen in der gesamten Region. Zudem sind die Häuser in dieser Küstenregion aus stabilem Mauerwerk errichtet. (vwh)

Bild: Taifun “Rammasun” aus sicherer Entfernung gesehen. (Quelle: NOAA)

Link: Strongest typhoon in 40 years causes US$4.3-bln economic damage

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten