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Taifun Haiyan: Katastrophen-Ausmaß noch nicht abschätzbar

12.11.2013 – Bislang lässt sich nur erahnen, welche verheerenden Folgen der Taifun Haiyan in seiner ganzen Konsequenz für Land und Bevölkerung hat. Die Versicherer sind mit konkreten Schadenschätzungen noch zurückhaltend. Bei den Rückversicherern Munich Re, Swiss Re und Hannover Re hieß es auf Anfrage von VWheute, dass es noch viel zu früh für eine Schadenprognose sei.

Wie gefährdet die Philippinen sind, zeigte in diesem Jahr eine Untersuchung der Swiss Re. Der Versicherer analysierte das Katastrophenrisiko, verursacht durch Stürme, Fluten, Erdbeben oder Tsunamis in weltweiten Ballungsgebieten für die Menschen. Die philippinische Hauptstadt Manila ist nach Tokio-Yokohama die am zweitstärksten gefährdete Stadt. In einer Entfernung von 580 Kilometern traf der Taifun Haiyan die Küsten- und Provinzhauptstadt Tacloban. Die Stadt gleicht einem Trümmerfeld.

Überhaupt sind nach der Swiss Re-Studie die asiatischen Küstenstädte überdurchschnittlich gefährdet, von verheerenden Überschwemmungen, Stürmen, Sturmfluten, Erdbeben oder Tsunamis betroffen zu sein. Die Studie untersuchte auch die wirtschaftlichen Folgen der Naturkatastrophen für Region und Land. Im Hinblick auf die verlorenen Arbeitstage und die landesweiten Auswirkungen rangiert Manila im Risiko an vorderster Stelle.

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Grafik: Die zehn tödlichsten Stürme der Welt 1970-2012 (Quelle: Swiss Re sigma catastrophe database)

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