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Swiss Re: PKV boomt in den Schwellenländern

26.02.2015 – Krankenhaus_by-sassi_pixelioIn den Schwellenländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas werden sich die Prämien für private Krankenversicherungen (PKV) bis 2020 verdoppeln, prognostiziert die Swiss Re. Demnach sind die Menschen aufgrund eines steigenden Einkommensniveaus zunehmend bereit, mehr Geld auszugeben, um ihre Lebensqualität zu verbessern, so der Rückversicherer in seiner jüngsten Sigma-Studie.

So geht die Swiss Re davon aus, dass die privaten Krankenversicherungen in diesen Ländern bis 2020 durchschnittlich um 9,6 Prozent jährlich steigen werde. Dies wäre dreimal so schnell wie im globalen Durchschnitt. Als Wachstumsmotor unter den Schwellenländern hat die Studie dabei den asiatischen Markt ausgemacht. Hier erwartet der Rückversicherer zwischen 2013 und 2020 einen Prämienanstieg um 15,4 Prozent.

Für Lateinamerika prognostiziert die Swiss Re bis 2020 einen jährlichen Zuwachs um 6,2 Prozent. Hier gewinnen v.a. die Critical-Illness-Versicherungen laut Swiss Re zunehmend an Bedeutung. In den afrikanischen Ländern südlich der Sahara ist der Sektor der privaten Krankenversicherungen laut Rückversicherer allerdings noch sehr klein. Hier geht die Swiss Re davon aus, dass sich Mikroversicherung “zu einem Hauptkanal der Gesundheitsausgaben” entwickeln werde (siehe DOSSIER). (vwh/td)

Bildquelle: by sassi / pixelio.de

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