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Swiss Re: Noch weniger Katastrophenschäden als im Vorjahr

18.12.2014 – Sturm_Rainer Sturm_pixelioAuf knapp 34 Mrd. Dollar schätzt die Swiss Re die Gesamtsumme der versicherten Schäden von Katastrophenfällen in 2014. Damit liegt das vorläufige Jahresergebnis bei 53 Prozent des Zehn-Jahresschnittes. Das schadenarme Vorjahr wurde damit noch einmal um mehr als elf Mrd. Dollar unterschritten.

Von den geschätzten wirtschaftlichen Gesamtschäden von 113 Mrd. Dollar wurden 106 Mrd. Dollar von Naturkatastrophen verursacht, gegenüber 126 Mrd. Dollar im Vorjahr. Dieser Betrag liegt deutlich unter dem Jahresdurchschnitt von 188 Mrd. Dollar der letzten zehn Jahre. Die Zahl der Todesopfer lag in diesem Jahr mit rund 11.000 ebenfalls deutlich unter der letztjährigen Opferzahl von über 27.000.

Die größten versicherten Schäden richteten dabei im Mai mit 2,9 Mrd. Dollar laut Pressemitteilung Gewitter und Hagel in den USA an. 2,7 Mrd. Dollar sind die Versicherungsschäden bei Sturm Ela, der Frankreich, Belgien und Deutschland im Juni getroffen hat. Tief Ela hat besonders in Nordrhein-Westfalen schwere Schäden hinterlassen. Nach ersten Auswertungen der deutschen Versicherer verursachte die Unwetterfront bundesweit insgesamt 350.000 versicherte Schäden in Höhe von rund 650 Millionen Euro.

Hurrikan Odile kostet Versicherer in Mexiko rund 1,6 Mrd. Dollar und ist damit der heftigste Tropensturm einer eher ruhigen Hurrikan-Saison. (vwh/ku)

Swiss_Re_Schaden

Grafik: Die Schätzungen der Swiss Re zu den versicherten und wirtschaftlichen Katastrophenschäden in 2014

Bildquelle: Rainer Sturm/ pixelio

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