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Swiss Re: Die meisten Menschen in Lateinamerika sind unterversichert

25.09.2013 – weltkugel-amerikaDas ist das Ergebnis einer in diesem Zuschnitt erstmalig erstellten Studie der Swiss Re. Zwar habe das starke Wirtschaftswachstum in der Region für mehr und stabilere Beschäftigungsverhältnisse, höhere Einkommen und Rückstellungen gesorgt, dennoch leben die allermeisten Menschen in Lateinamerika unterversichert oder ohne jeden Versicherungsschutz. Kein Wunder also, wenn sich Private-Equity-Anleger mit Blick auf den Kontinent “bullish” zeigen, wie eine weitere Studie aktuell belegt.

Die mit “The mortality protection gap in Latin America” überschriebene Studie bringt es an den Tag: Wenn der Hauptverdiener stirbt, entsteht in einer durchschnittlichen lateinamerikanischen Familie nicht nur eine tägliche Versorgungslücke, sondern es entstehen dauerhafte Probleme für den familiären Lebensstandard. Insgesamt acht Länder wurden in der Studie untersucht, mit lokal höchst unterschiedlichen Ergebnissen: Ein realtiv angemessener Schutz vor Mortalität findet sich in den Ländern Chile und Puerto Rico, während Brasilien, Argentinien und Mexiko die größte Versorgungslücke für ihre Bevölkerungen aufweisen. Betrachtet man beide Enden des Spektrums, markiert Venezuela mit einem “mortality protection gap” von lediglich zehn Prozent das untere Ende, während Chile mit 53 Prozent sein Potential schon über die Hälfte ausgeschöpft hat. Auf eine Summe von 7,2 Mrd. US-Dollar beziffert die Swiss Re in diesem Zusammenhang das Marktpotential für Lebensversicherer auf dem Kontinent.

Laut der zweiten jährlichen Umfrage von Coller Capital gemeinsam mit der Latin American Private Equity & Venture Capital Association (LAVCA) zum lateinamerikanischen Private-Equity-Markt, dem Latin American Private Equity Survey, beobachten die Anleger insgesamt eine Verbesserung des Risiko-Ertrags-Verhältnisses für lateinamerikanisches Private Equity (PE). Die Bedingungen in Brasilien erweisen sich allerdings als schwierig.

Nach Ansicht der LPs (Limited Partners) verbessert sich Risiko-Rendite-Verhältnis in Mexiko, Peru und Kolumbien, weshalb mehr als die Hälfte der LPs diese Länder in den nächsten beiden Jahren als äußerst attraktive Investitionsmärkte erachten.

Diese positive Einschätzung spiegelt sich in den Renditeerwartungen der Anleger wider: die überwiegende Mehrheit (56%) der in- und ausländischen Investoren rechnen bei lateinamerikanischem PE insgesamt mit jährlichen Nettorenditen von 16 Prozent oder darüber. Nahezu drei Viertel der LPs erwarten, dass ihre Private-Equity-Beteiligungen in Mexiko, Peru und Kolumbien jährliche Nettorenditen von 16 Prozent und mehr erzielen werden. Die Hälfte der Limited Partners verspricht sich ein ähnliches Ertragsniveau in Brasilien und Chile.

Foto: Südamerika hat mehr als Potential, der Kontinent hat Zukunft und braucht dazu Sicherheit (Quelle: vw)

Links: Die meisten Menschen in Lateinamerika sind unterversichert (Studienergebnisse in engl.), Anleger bullish mit Blick auf Südamerika

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