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Südkoreas gebeutelte Lebensversicherer

14.08.2014 – SuedkoreaSüdkoreanische Lebensversicherer kämpfen derzeit an mehreren Fronten um ihr wirtschaftliches Fortkommen: Niedrigzinsen, ein Rückgang der Verkäufe und außerordentliche Forderungen durch die Begünstigten bei Policen von Selbstmördern schlagen zu Buche.

Experten sehen zu allem Übel eine weitere Senkung des Zinses durch die Bank of Korea voraus. Bei 4,5 Prozent liegen die durchschnittlichen Kapitalerträge der koreanischen Lebensversicherer im vergangenen Jahr. Viele Versicherungsprodukte wurden allerdings mit einem Garantiezins von 6,5 Prozent verkauft, berichtet die Asia Insurance Review.

Diese hochverzinsten Verträge machten laut Finanzaufsicht mit 107 Mrd. US Dollar knapp 30 Prozent des Gesamtbestandes aus. Die Folge: Hanwha Life Insurance und Kyobo Life haben 800 Stellen gestrichen, Samsung Life Insurance gleich 1.000.

Im Vergleich mit dem Vorjahr ging die Zahl der Neuverträge im ersten Quartal um knapp 15 Prozent zurück. Dazu kommt, dass 20 Lebensversicherer zusätzlich knapp eine Mrd. Euro nachzahlen müssen. Durch fehlerhafte Texte der Vertragspolicen bis 2010 müssen Selbstmörder mit Unfallopfern gleichgestellt werden (Tagesreport, 19.05.2014). (vwh)

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