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Südkorea: Lebensversicherer stellen sich quer

10.10.2014 – SuedkoreaNeun der betroffenen zwölf Lebensversicherer, darunter auch die Allianz, weigern sich in Südkorea, Selbstmörder im Zahlungsfall gleich zu behandeln wie Unfallopfer.

Grund ist eine fehlerhafte Passage in Musterverträgen bis 2010. Die oberste Finanzbehörde setzt aber ein entsprechendes Urteil des Verfassungsgerichts um – Gesamtkosten für die richterlich verordnete Vertragserfüllung: zirka eine Mrd. Dollar. Laut FSS sind 90 Verträge aus diesem Zeitraum betroffen.

Kyobo, Hanwha, ING, Tongyang, Dongbu, Allianz, Nonghyup, Met Life and Shinhan Life Insurance wollen die Zahlung zunächst verweigern und die Fälle vor Gericht austragen.

“We are considering a lawsuit against the customers who filed complaints demanding accidental death payouts to beneficiaries of policyholders who committed suicide. We need to see how the court will rule on the case as it is very sensitive,” an executive of a life insurer told the Korea Times newspaper.

Links: Vertragslücke bei Suizid kostet Versicherer Milliarde (Tagesreport, 19.05.2014), Korea: Vertragstechnischer Unfall bei Selbstmördern (Tagesreport, 28.04.2014)

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