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Sturm- und Hagelschäden teurer als gedacht

21.02.2014 – HagelschadenNach dem Hagelunwetter vom 28. Juli vergangenen Jahres haben viele Betroffene in der Region noch immer kein richtiges Dach über dem Kopf. Die Versicherungen gehen von 310.000 Schadenfällen aus. Deren Behebung wird noch Monate dauern. Jetzt sind neue Zahlen bekannt geworden: Der versicherte Schaden liegt deutlich über den Schätzungen.

Laut der Versicherungsbranche handelt es sich um das größte Hagelunwetter, das es in Deutschland je gegeben hat. Lange ging man von Schäden in Höhe von rund 1,2 Mrd. Euro aus. Das hat sich geändert. „Der versicherte Marktschaden wird jetzt mit 1,9 Mrd. Euro angegeben“, sagt Hans-Joachim Haug. Der Vorstandsvorsitzende der Württembergischen Gemeinde-Versicherung (WGV) spricht von 310.000 Schadenfällen. 53.000 davon, Gebäude und Fahrzeuge, entfallen auf die WGV – ein Schaden von 250 Mio. Euro.

Bei der WGV sind 60 Prozent der Schadenfälle abgeschlossen. Rückstände gebe es nicht, betont Haug: „Viele Gebäudereparaturen sind noch gar nicht beendet.“ Das berichtet auch die Sparkassenversicherung, die in Baden-Württemberg etwa 70 Prozent der Wohngebäude versichert. „Eine solche Menge an Schäden ist nicht schnell zu reparieren“, sagt Vorstandsmitglied Klaus Zehner. Das daure noch mindestens bis Mitte des Jahres. Die Sparkassenversicherung rechnet mit einem Anteil von 600 Mio. Euro. 375 Mio. Euro sind bereits ausgezahlt.

Bild: Zahlreiche Schäden konnten noch gar nicht behoben werden, das Handwerk, oft selbst geschädigt, arbeitet derzeit noch einen großen Auftragsstau ab. (Quelle: vwh)

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