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Studie zur Investitionsbereitschaft in die Infrastruktur

31.01.2014 – strassenbau-autobahnStraßen, Leitungen, Windparks und Schienennetze, fast alle institutionellen Investoren aus der Versicherungsbranche sind hier bereits engagiert. In Zahlen ausgedrückt: 87 Prozent aller Unternehmen sind investiert, deren Volumen beläuft sich jedoch auf lediglich 9,4 Mrd. Euro, das sind weniger als zwei Prozent des gesamten Anlagevolumens. Doch man will mehr, zeigt eine aktuelle Studie.

Das Potenzial ist da: Alleine die deutschen Kommunen schieben nach Angaben des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie einen Investitionsstau von 100 Mrd. Euro vor sich her. Gleichzeitig suchen Versicherungen, Pensionskassen und andere institutionelle Anleger im derzeitigen Zinsumfeld weniger Rendite maximierende, als langfristig stabile und planbare Erträge. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang ein verlässliches regulatorisches Umfeld und die damit verbundene Rechtssicherheit. 97 Prozent sehen darin eine zentrale Voraussetzung für mehr Engagement. Und von den bisher noch unentschlossenen Umfrageteilnehmern würden sich 92 Prozent durch ein beständiges Umfeld motivieren lassen. Umgekehrt betrachten sie plötzliche Änderungen der regulatorischen Rahmenbedingungen als größtes Risiko (97 Prozent).

Ambivalent wird der Standort D bewertet: 73 Prozent der Befragten würden am liebsten in Netze investieren; auch PPP (55 Prozent) und Erneuerbare Energien-Investitionen (48 Prozent) werden als attraktiv bzw. hoch-attraktiv angesehen. Deutschland bleibt zwar beliebtester Investitionsstandort, wird aber von nicht einmal einem Viertel (!) der Befragten
als hoch-attraktiv angesehen.

Nicht nur das politische Interesse sondern auch die konkrete Ansprache durch die Politik werden als verschwindend gering wahrgenommen. Nur sieben Prozent der Befragten wurden von der Politik konkret angesprochen lokale Infrastrukturprojekte zu finanzieren, so eine weitere Erkenntnis der Studie.

Für die Studie, die Palladio Partners in Zusammenarbeit mit der Hochschule RheinMain jetzt vorgestellt hat wurden 105 Vertreter deutscher institutioneller Anleger befragt, die mit einem Kapitalvolumen von ca. 1,3 Billionen Euro ca. 70 Prozent des Anlagevolumens der gesamten Branche repräsentieren.

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