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Studie: Versicherer lassen Potentiale ungenutzt

26.07.2013 – In einer groß angelegten Studie der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Heidenheim in Kooperation mit Palatinus Consulting wurde das Innovationsverhalten der Versicherungsbranche analysiert. Kernaussage: Die Zukunftsmärkte finden weitgehend ohne Versicherer und ihre Vertriebe statt.

Es ist ein vernichtendes Urteil, zu dem die Forscher nach der Befragung von 50 Führungskräften der deutschen Versicherungswirtschaft gelangt sind: Google will mit einer englischen Lizenz den Markt für Vergleichsportale aufrollen. Kfz-Hersteller bieten eigene Mobilitäts- und Versicherungspakete an. Die PKV versucht ihr Konzept zu retten, anstatt gleichzeitig in neue Ideen und Modelle zu investieren. Und im Internet werden milliardenschwere Zukunftsthemen links liegen gelassen.

Ein Blick auf die Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung zeigt das ganze Ausmaß der Problematik: Während innovative Branchen zehn Prozent ihres Umsatzes in F+E investierten seien es bei den Versicherern lediglich drei bis vier Prozent Investitionen in die IT. Wo aber bleibt, fragen die Autoren der Studie, die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleitungen?

Bedarf daran besteht allerdings, denn ein großer Teil der Kunden wünscht sich z.B. mehr Ideen im Sinne einer Assistance. 40 Prozent der Autofahrer interessieren sich Umfragen zu Folge für einen sogenannten „pay-as-you-drive-Tarif“.

Über eine intelligente Verknüpfung der Geschäftsmodelle mit modernen Technologien ließen sich hingegen völlig neue Versicherungs-Dienstleistungen entwickeln, rät die Studie.

(Versicherungsmarkt der Zukunft siehe DOSSIER)

Link: Link zur kostenpflichtigen Studie (PDF)

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