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Studie: Eigenheim wichtig aber nicht realisierbar

28.03.2014 – genworth-logo-8Laut einer Studie des Hypothekenversicherers Genworth glauben 61 Prozent der Deutschen zwischen 16 und 70 Jahren, dass Wohneigentum wichtig sei. Bei den jüngeren 16- bis 24-Jährigen sind sogar 66 Prozent dieser Meinung. Obwohl Deutschland mit 45,8 Prozent eine vergleichsweise niedrige Wohneigentumsquote aufweist, sieht die Mehrzahl der Befragten den Kauf eines Eigenheimes als wichtige Investition für die Zukunft an.

Insbesondere die junge Generation erkennt die Wichtigkeit von Wohneigentum: Während sieben von zehn Deutschen (68 Prozent) der Meinung sind, dass der Besitz eines Eigenheimes erstrebenswert sei, sehen 67 Prozent der Befragten im Alter von 25-34 Jahren dies als „wichtig“ an. 68 Prozent der Befragten in allen Altersgruppen geben an, dass Wohneigentum ein wichtiger Baustein für die Finanzierung des Ruhestandes sein kann. Mit Blick auf den demographischen Trend in Deutschland ist dies von großer Bedeutung. Bis 2050 wird fast einer von drei Deutschen (35,3 Prozent) 65 Jahre oder älter sein und gleichzeitig der Anteil der arbeitenden Bevölkerung (15-64 Jahre) um 14,8 Millionen sinken. Drei Viertel (76 Prozent) der Befragten glauben, dass Wohneigentum wirtschaftlicher sei als mieten. Dieser Prozentsatz erhöht sich auf 89 Prozent bei Menschen, die bereits ihr eigenes Heim besitzen. Sogar Mieter stimmen dem zu; hier liegt der Anteil bei 69 Prozent.

Der Wunsch nach Wohneigentum geht jedoch nicht mit der Erwartung einher, dass dies auch zu realisieren sei: Nur einer von fünf Befragten (21 Prozent), die gegenwärtig nicht Eigentümer sind, dies aber gerne werden möchten, glaubt auch, dass dies in den nächsten drei Jahren zu realisieren sei.

Den Befragten zufolge sollte mehr getan werden, um den Zugang zu Wohneigentum zu erleichtern. Mehr als sechs von zehn (62 Prozent) stimmen zu, dass es leichter sein sollte, ein Eigenheim zu kaufen oder zu bauen. Unter denjenigen, die gerne innerhalb der nächsten drei Jahre ein Eigenheim besitzen würden, stimmen sieben von zehn Befragten (69 Prozent) zu. Für diejenigen, die derzeit nicht in den eigenen vier Wänden wohnen, gibt es unterschiedliche Gründe, die gegen den Erwerb von Wohneigentum sprechen: Unter anderem sind es Sorgen, dass man sich die monatlichen Ratenzahlungen für das Darlehen nicht leisten kann (36 Prozent) oder dass man nicht in der Lage ist, das erforderliche Eigenkapital anzusparen (28 Prozent). Auch geben 27 Prozent der Befragten an, dass das geforderte Eigenkapital zu hoch sei. (vwh)

Die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage sowie die Vorteile der Hypothekenversicherung werden bei der Euroforum Konferenz „Baufinanzierung“ am 2. April 2014 in Düsseldorf präsentiert.

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