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Basler-Studie: Verdrängtes Thema Pflegefall

13.05.2014 – pfleger-pflege-150Jeder vierte Deutsche geht zu sorglos mit dem Thema Pflege um und verlässt sich dabei auf die Unterstützung durch die Familie oder auf persönliche Ersparnisse. 26 Prozent haben sich sogar noch nie mit dem Thema beschäftigt. Das zeigt die repräsentative Befragung „Sicherheit und Vorsorge“, für die im Auftrag der Basler Versicherungen 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt wurden.

27 Prozent der Deutschen glauben, ihre privaten Ersparnisse würden ausreichen. Ebenfalls 27 Prozent vertrauen im Pflegefall auf die Unterstützung ihrer Familie. 26 Prozent sind überzeugt, dass die gesetzliche Vorsorge schon reichen wird. Nur etwa zehn Prozent haben über eine private Versicherung bereits umfassend vorgesorgt. „Pflege ist das wichtigste Thema unserer Zeit, wird aber von der Mehrzahl noch unterschätzt. Denn wer beschäftigt sich schon gerne mit Demenz oder Altersschwäche, wenn er jung und aktiv ist. So entsteht schleichend eine dramatische Unterversorgung im Alter“, sagt Jens Christian Berggreen, Sicherheitsexperte der Basler Versicherungen.

Junge Menschen für eine Pflegeabsicherung zu interessieren, ist daher für die Versicherungsunternehmen nicht einfach. Doch nur ein zeitiger Beginn garantiert niedrige monatliche Raten und damit eine hohe Wahrscheinlichkeit, die Versicherungsbeträge bis zur Inanspruchnahme bedienen zu können. Um die Aufmerksamkeit der Jüngeren zu erhalten, integrieren Versicherer optionale Pflegebausteine in andere Produkte wie beispielsweise eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Damit ermöglichen sich die Kunden eine spätere Pflegeabsicherung ohne weitere Gesundheitsprüfung.

Weitere Hintergründe zur vorgelegten Studie unter beigefügtem Link. (vwh)

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Foto: Niemand möchte sich gerne mit seiner eigenen Hilfslosigkeit beschäftigen, doch beim Thema Pflege ist Aufklärung gefragt, ein Job für Versicherer. (Quelle: vwh)

Link: Studie: Deutsche sorgen kaum für den Pflegefall vor

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