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Studie: 40 Prozent der AO-Vertreter sind wechselbereit

05.08.2013 – Die Wechselbereitschaft der gebundenen Vertreter ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Eine Umfrage des AdvilA-Netzwerkes unter 40 000 Markteilnehmern im Ausschließlichkeitsvertrieb ergab, dass 40 Prozent der Vertreter wechselbereit sind. Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) nannte nach Angaben von AdvilA vor etwa zwei Jahren noch rund 13 Prozent.

Als Gründe für die gestiegene Wechselbereitschaft nennt die Studie u.a. verändertes Führungserhalten, steigender Umsatz-Druck, Provisionskürzungen und höhere administrative Aufgaben. 74 Prozent der befragten Vertreter bemängeln, dass die Verwaltungsaufgaben und -kosten ständig zunehmen und die Gesellschaften immer mehr administrative Aufgaben an die Vertreter auslagern. Wenn es um einen Wechsel geht, möchten 50 Prozent der Befragten künftig als Makler arbeiten, knapp 13 Prozent als Mehrfachagent. Knapp ein Viertel würden innerhalb der AO zu einem anderen Versicherer wechseln. Als Vorteile im Ausschließlichkeitsvertrieb sehen die Vertreter u.a. Haftungsübernahmen, genauere Produktkenntnisse, finanzielle Sicherheit, kalkulierbare Provisionseinnahmen, vorhandener Kundenbestand und die Kundenbindung an das Unternehmen.

Die Studie liefert einen Überblick über die Zufriedenheit im AO-Vertrieb und nennt wichtige Kennzahlen in diesem Bereich. Ein Drittel der Vertreter wird in den nächsten 15 Jahren in den Ruhestand gehen. Damit stellt sich das Nachfolgeproblem in den Agenturen. In den vergangenen zwölf Monaten sank die Zahl der gebundenen Versicherungsvertreter von 172 000 auf 167 500. Es zeigte sch aber, das andere Vermittlertypen im gleichen Maß nicht wuchsen. Anscheinend verlässt ein nicht geringer Anteil der Vertreter die Branche aus verschiedenen Gründen.

Link: AO-Markttrendstudie – runterzuiladen hier auf advila.net

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