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Stille Revolution durch kulturelle Diversität

05.08.2015 – Campenhausen_GDVDeutsche Unternehmen weisen zunehmend heterogene Personalstrukturen auf, ist das Fazit eines Reports in der August-Ausgabe der Versicherungswirtschaft. “Inzwischen ist Diversity Management ein sehr, sehr wichtiges Instrument. Wer das heute nicht verstanden hat, kann in der Zukunft ernsthafte Probleme bekommen”, dazu erklärt der Zehnder-Personalberater Moritz von Campenhausen im Interview mit dem GDV.

Von Campenhausen fordert eine Fehlerkultur, die ein innovatives Unternehmen braucht. “Diversity Management muss und kann Antworten auf die großen Fragen geben: Wo kriege ich die richtigen Leute für den Wandel her? Wie baue ich das Team drum herum? Und wie kann ich die Strukturen und die Unternehmenskultur so entwickeln, dass sie zu den strategischen Zielen passen? Das sind Ziele, die man klar definieren und messen kann.”

Doch schränkt er ein: “Eine große Organisation wie ein Versicherungsunternehmen kann man nicht einfach mit zwei sportlichen Sonntagsreden drehen.” Das gleiche gelte für die Taktik, sich vermeintlich innovatives Top-Management einzukaufen: “Der Ansatz, einfach mal jemandem aus dem Silicon Valley zu holen, scheitert oft, wenn man das nicht strategisch begleitet.” (vwh/ku)

Bild: Moritz von Campenhausen ist Personalberater von Egon Zehnder und Mitglied der globalen Financial Services sowie der Leadership Strategy Services Practice. (Quelle: GDV)

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Ausführlicher Expert: Stille Revolution durch kulturelle Diversität. Heterogene Personalstrukturen für Marktnähe und Innovationen, in VW 8/15 (Einzelbeitrag, 3,81 Euro)

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