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Sterbegeldpolicen sollen finanzielle Lücken schließen

07.10.2013 – Wachstumschancen bieten sich den Versicherern in der Sparte der Sterbegeldpolicen. Denn Beerdigungen sind teuer und eine zunehmende Anzahl von Menschen können nicht mehr für die Kosten aufkommen. Sterbegeldpolicen, die von Lebensversicherern und reinen Sterbekassen angeboten werden, sollen mögliche finanzielle Lücken schließen. Doch bei den Tests von Verbraucherschützern fallen die Policen durch.

Stiftung Warentest hält die Sterbegeldpolicen für „zu teuer“ und „nicht empfehlenswert“. Dem widerspricht Christian Hanf, Vorsitzender des Deutschen Sterbekassenverbands und Vorstand der Hinterbliebenenkasse der Heilberufe. Vor allem solle man zwischen den Angeboten der reinen Sterbekassen und denen der großen Versicherer unterscheiden. „Bei Tests wird schlecht differenziert und wichtige Kriterien für die Vergleichbarkeit der Produkte werden nicht beachtet“, sagt er. So müsse nicht nur die Prämienhöhe betrachtet werden, sondern auch die Laufzeit und die Gesamtbeitragssumme. Auch Wartezeiten, Gesundheitsprüfungen oder Überschussverwendungen sollten bei den Produktvergleichen berücksichtigt werden.

Als durchaus sinnvoll bewertet Alexander Helbach von der Verbraucherinitiative Aeternitas die Sterbegeldversicherung: „Unserer Meinung nach ist es falsch, sie alleine unter Renditegesichtspunkten zu bewerten. Eine Sterbegeldversicherung dient schließlich nicht dem Ansparen von Kapital, sondern der Absicherung der Bestattungskosten im Todesfall.“

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