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Spanien: Deutlicher Prämienrückgang in 2013

10.02.2014 – spanien-flaggeDas Prämienvolumen im spanischen Versicherungsmarkt ist in 2013 kräftig eingebrochen. Alle wesentlichen Versicherungszweige verzeichneten Einbußen. Mit am stärksten getroffen hat es die Kraftfahrtversicherung. Verbandspräsidentin Pilar González de Frutos sieht in der schweren Wirtschaftskrise die Ursache.

Das Prämienvolumen in der spanischen Assekuranz ist in 2013 um 3,3 Prozent auf 55,5 Mrd. Euro gesunken, wie der lokale Versichererverband Unespa auf der Grundlage vorläufiger Zahlen des Forschungsinstituts Icea mitgeteilt hat. Bereits im Vorjahr stand ein Prämienabrieb von über fünf Prozent zu Buche.

In der Nichtlebensversicherung ist das Beitragsaufkommen um 2,8 Prozent auf 30,24 Mrd. Euro gesunken. Der Zweig hat damit den Rückgang aus 2012 von 1,9 Prozent noch weiter intensiviert. „Diese Policen sind am engsten mit der wirtschaftlichen Entwicklung verknüpft“, sagt Icea. Und die war in 2013 schlecht. Das BIP ist um 1,2 Prozent geschrumpft.

Die wichtige Kraftfahrtversicherung belastet erneut stark. Hier ist das Geschäftsvolumen um 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen. „Es ist kein Preisproblem, sondern die negative wirtschaftliche Entwicklung“, sagt Unespa-Präsidentin Pilar González de Frutos im Interview mit der VW-heute.

Die verbundene Sachversicherung ist in 2013 mit einem Prämienrückgang von 1,3 Prozent erstmals seit vielen Jahren in die roten Zahlen gerutscht. Lediglich die Krankenversicherung konnte sich innerhalb der Nichtlebensversicherung mit einer Zuwachsrate von 1,6 Prozent mit einem Plus aus der Affäre ziehen. Allerdings waren hier Beitragserhöhungen von vier Prozent keine Seltenheit.

Die Lebensversicherung hat in 2013 ebenfalls einen Prämieabrieb hinnehmen müssen. Das Beitragsaufkommen ist um 3,9 Prozent noch stärker zurückgegangen, als in der Nichtlebensversicherung. Aufgrund der hohen Abhängigkeit vom volatilen Einmalprämiengeschäft fokussiert Unespa hier seinen Blick allerdings eher auf die Entwicklung der technischen Rückstellungen. Sie sind in 2013 um 3,2 Prozent auf 161,2 Mio. Euro gestiegen. (reh)

Link: DOSSIER

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