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S&P sieht Versicherer “beyond Solvency II”

27.01.2016 – Die Anpassung des unternehmensweiten Risikomanagements im Zuge von Solvency II sieht Standard & Poor’s nur als Zwischenschritt für Europäische Versicherer. Die These: Das sogenannte Enterprise Risk Management, der ganzheitliche Ansatz zur Unternehmenssteuerung, sollte noch mehr in die strategischen Entscheidungsprozesse einbezogen werden.

Einem aktuellem Bericht von S&P zufolge hätten Westeuropäische Versicherer die Anpassung des Risikomanagements im Zuge von Solvency II zu ihren Gunsten nutzen können und ihre Ratings gegenüber osteuropäischen und asiatischen Versicherern in dieser Hinsicht deutlich verbessern können. Dass die europäischen Versicherer die ganzheitlichen Ansätze verfolgen, führt S&P allerdings auf den regulatorischen Druck zurück. Solvency II habe zwar die Messlatte höher gesetzt, die Unternehmen sollten diese aber noch überspringen.

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Vorbildlich schneiden bei S&P unter anderen die Munich Re und die Allianz-Gruppe ab. (vwh/ku)

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