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S&P: Globale Versicherer bauen Kapitalstärke aus

20.10.2014 – KudszusDiversifikation und Kapitalisierung sind die Gründe, weswegen sich globale Erstversicherer trotz anhaltender Niedrigzinsen auch 2015 grundlegend stark präsentieren. Auch werden sich die Assets dieser Global Multiline Insurer (GMI), so eine aktuelle Einschätzung von S&P nur in Details ändern.

“Wir rechnen auch für 2015 mit einer Steigerung der Kapitalisierung von durchschnittlich sechs Prozent”, erklärt S&P-Director Volker Kudszus anlässlich der Veröffentlichung eines Berichtes zur Kreditqualität der Erstversicherer.

Die globale Diversifikation der Kapitalanlagen – Grund hierfür laut S&P-Untersuchung: eine überdurchschnittliche Expertise – sieht Kudszus als Grund dafür, dass das Niedrigzinsumfeld bei Axa, Allianz, AIG und Co. noch nicht derart massiv eingeschlagen ist.

Acht der 14 im Bericht untersuchten sogenannten Multiliner GMI, hält S&P aufgrund ihrer Kapitalisierung für systemisch wichtig. Diese würden sich entsprechend vorsichtig zeigen, was Dividenden und Aktienrückkäufe angeht. Auch das Solvency II-Regime sorgt bei den sechs europäischen globalen Erstversicherern für den Fokus auf Kapitalisierung.

Das Sicherheitsbedürfnis führt laut Kudszus dazu, dass alternative Assets in näherer Zukunft nicht ins Zentrum der operativen Geschäftstätigkeit globaler Versicherer rücken werden. (vwh)

Bildquelle: S&P

Link: Interview mit Volker Kudszus (Youtube)

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