Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

Smarte Versicherer: Weniger Daten, mehr Auswertung

21.07.2015 – Daten_Rainer Sturm_pixelioEine neue Datensparsamkeit propagieren Roland Berger Strategy mit den Autoren Björn Bloching, Lars Luck und Thomas Ramge. Sie haben sich auf die Suche nach dem Nutzen von Big Data-Analysen gemacht. Ihr Credo: “Weniger Daten bringen mehr, wenn es die richtigen sind.”

“Smart Data hilft Unternehmen, mit den richtigen Daten ihre Geschäftsmodelle schrittweise zu verbessern, ohne in die Fallen der Daten-Überflutung zu tappen”, erläutert Björn Bloching, Studienautor und Partner von Roland Berger. Wenn es um Kundenbindung und grundlegendes Verständnis des Kundenverhaltens geht, könne hier mit der Auswertung sinnvoller Daten tatsächlich Mehrwert generiert werden.

Für Versicherer von Interesse dürfte die These sein, dass Kunden tatsächlich bereitwillig ihre Daten gäben, wenn auch ihnen ein direkter Nutzen winke. Diese Haltung im Bereich der Privatsphäre und des Datenschutzes nennen die Autoren “Earned Data”.

“Firmen mit einer erfolgreichen Smart Data-Strategie sammeln Daten, durch die sie ihre Kunden besser verstehen und ihnen zur richtigen Zeit maßgeschneiderte Angebote unterbreiten können”, erklärt Co-Autor Lars Luck, Leiter Group Strategy der Metro Group.

Unternehmen, die diese analytische Kompetenz nicht aufbauen, würden früher oder später vom Markt verschwinden. (vwh/ku)

Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten