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Smart Cities und intelligente Verkehrssteuerung: Realistisch in 20 bis 30 Jahren

26.08.2015 – Autonomes_Fahren_Continental“Der private Individualverkehr ist kein Zukunftsmodell: Das Auto steht fast 23 Stunden am Tag auf einem Parkplatz, und wenn es fährt, sitzt meistens nur eine Person darin”, sagt Verkehrsforscher Dirk Wittowsky. In der zunehmenden Vernetzung sieht er nicht nur eine Chance für den Autoverkehr: “Sie kann die Eintrittsbarrieren in den öffentlichen Nahverkehr und in neue Mobilitätsformen verringern.”

Laut einer Reportage des Wissenschaftsmagazins Spektrum könne tatsächlich intelligente Verkehrssteuerung in den nächsten 20 bis 30 Jahren realistisch umgesetzt werden. Persönliche Verkehrsassistenten sollen dem Nutzer dann zur Verfügung stehen und bei Stau beispielsweise einen Umstieg auf den Nahverkehr organisieren – inklusive Parkplatz, Verbindung und Ticketkauf.

Das Internet der Dinge und die Auswirkungen auf Smart Cities der Zukunft erfordern Bewegungsprofile sämtlicher Bürger. Hier kommt auch der Datenschutz und das Datenmanagement ins Spiel. Die allumfassende Vernetzung des Straßenverkehrs könnte die falschen Anreize setzen und zu mehr Verkehr auf den Straßen führen.

Damit eine globale Vernetzung Realität werden könnte, brauche es auch einen gemeinsamen Standard der Datensysteme mit der dann die Straßenlaterne mit moderner Radarsensorik wie auch die Fahrzeuge ausgestattet sein sollen. Darauf weist Lutz Heuser vom Urban Software Institute, einer europäischen Forschungseinrichtung, die Städte und Politik im Bereich “Smart Cities” berät. (vwh/ku)

Link: Zukunft der Stadt: Smarter Verkehr mit Tücken (Spektrum.de)

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