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Ski-Versicherung Pflicht in Österreich?

31.01.2014 – bergrettung-150Skiorte sollen obligatorisch Versicherungsschutz für ihre Wintersportler anbieten: Diese Forderung hat die Arbeiterkammer Niederösterreich (AKNÖ) erhoben. Von 27 größeren untersuchten Skigebieten boten lediglich Sölden und St. Anton zum Skipass eine zusätzliche Versicherung an. Jetzt wird eine Standardisierung diskutiert.

Jährlich verletzen sich tausende Skifahrer so schwer, dass sie mit der Rettung oder mit dem Hubschrauber ins Spital gebracht werden müssen. Eine von der AKNÖ durchgeführte Umfrage in 27 österreichischen Skigebieten zeigt, dass für die Betroffenen horrende Kosten entstehen können. Zu wenige Skigebiete bieten die Möglichkeit an, gemeinsam mit dem Skipass eine kostengünstige Versicherung abzuschließen.

Bis zu 4.000 Euro kann es kosten, wenn ein Notarzthubschrauber einen Verletzten nach einem Skiunfall ins Krankenhaus bringt. Auch wenn man keinen Hubschrauber braucht, kann die Bergung bis zu knapp 1.000 Euro kosten. Laut Gesetz darf die Gebietskrankenkasse bei einem Sport- und Touristikunfall nicht die Kosten übernehmen. Daher bleiben die Kosten für die Beförderung ins Tal oder den Transport ins Spital meist an den Unfallopfern hängen.

Versicherungsschutz, mit dem Lift-Ticket an der Talstation verkäuflich, wäre für Summen ab 12 bis 25 Euro erhältlich. (vwh)

Foto: Bergrettung ist immer teuer, eine Versicherung kann hier vor dem Schlimmsten bewahren. (Quelle: öamtc)

Link: Übersicht der befragten Skiorte zur Verfügbarkeit von Versicherungsschutz und Rettungskosten (PDF)

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