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Sinnvollere Services sollen Versicherer-Apps pushen

22.06.2015 – Digital_Fotolia_WarenkornKundennutzen gesucht. Gerade einmal jeder 20. Smartphone-Besitzer hat sich schon einmal eine App aus dem Bereich Versicherungen heruntergeladen. Den Abschluss über das mobile Endgerät kann sich immerhin schon jeder Fünfte vorstellen. „Bei Entwicklung und Vermarktung von Versicherungs-Apps ist es entsprechend wichtig, dass konkrete Kundenprobleme gelöst werden“, erklärt Markus Weber von MSR Insights ernüchternde Umfrageergebnisse.

“Echter Kundennutzen”, diesen Mehrwert fordern auch Sebastian Schröder von Sopra Steria Consulting und Vincent Wolff-Marting, Leiter des Kompetenzteams „Informationstechnologie“ bei den Versicherungsforen Leipzig, für Apps und mobile Anwendung.

“Im Versicherungsumfeld gibt es eine wesentliche Besonderheit zu beachten: Anders als zum Beispiel bei Banken oder im Handel sind Kundenkontakte selten. Daraus resultiert, dass nicht nur die Nutzungsfrequenz, sondern auch der Verbreitungsgrad mobiler Versicherungsanwendungen auf den Endgeräten der Kunden gering ausfällt”, machen sie in ihrem Beitrag für das Business- und Managementmagazin Versicherungswirtschaft deutlich.

Als Auswege um Boden gegenüber Apps von Banken zu gewinnen führen Sie “sinnvollere Services” an, die Versicherer bieten müssten. Mobile Vertragsübersichten, echte digitale Postfächer und Schadensmeldungen jenseits von Usability-Problemen.

Denn, so ein Fazit der beiden Experten: “Der Mehrwert einer Nutzenfrequenzerhöhung besteht nicht zuletzt darin, Kunden besser kennenzulernen.” (vwh/ku)

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Expert: Apps sind nur die Spitze des Eisbergs. Sebastian Schröder und Vincent Wolff-Marting zeigen die fünf Disziplinen der Digitalen Transformation für Versicherer, in VW 6/15 (Einzelbeitrag 3,81 €)

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