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Sieben Weltpremieren am Lago Maggiore

06.08.2014 – LocarnoSieben Weltpremieren, zahlreiche berühmte Gäste und eine Einladung, die im Vorfeld für Verstimmung gesorgt hat: Heute startet das 67. internationale Filmfestival in Locarno am Lago Maggiore. Zur Eröffnung wird auf der Piazza Grande Lucy von Luc Besson gezeigt.

Trotz regelmäßiger Spannung wegen sich ankündigender Unwetter und der damit verbundenen möglichen Ausfälle (siehe DOSSIER), gilt es vielen als das schönste Filmfestival der Welt. Das liegt vor allen Dingen an der Atmosphäre – wo Publikum und Fachbesucher sich zwanglos mischen, wo grundsätzlich alle Zugang zu allen Vorführungen erhalten, wo man live an den Gesprächen mit Gästen teilnehmen und mitreden kann und wo der Zuschauer nie eine Nebenrolle spielt.

Zahlreiche Stargäste haben sich schon an den Lago Maggiore aufgemacht. Dieses Jahr sollen Juliette Binoche und Mia Farrow, Armin Mueller-
Stahl
und Melanie Griffith (die Hauptdarstellerin von Thirst, Pardi di domani), Jonathan Pryce und Jason Schwartzman begrüßt werden. die Deutschen Hannelore Elsner, Benno Fürmann und Jürgen Vogel runden die Gästeliste ab.

Für mediale Verstimmung hatte die Ankündigung gesorgt, Regisseur Roman Polanski den Ehrenleoparden zu verleihen. Polanski lebt in der Schweiz und war beim Besuch des Zurich Festivals 2009 von der Polizei festgenommen worden. Die USA hatten 2005 wegen eines Sexualdelikts aus den Siebzigerjahren einen internationalen Haftbefehl bewirkt.

Locarno soll laut Veranstalter zu einer umfassenden ‘Casa del Cinema’ gemacht werden, inklusive Preisverleihung. Es geht um den Goldenen Leoparden, der für Schauspieler, Filme und Lebenswerk verliehen wird. 17 Filme werden aktuell gezeigt. Den Auftakt mach heute Luc Besson mit seinem aktuellen Beitrag “Lucy”. Scarlett Johannsopn spielt in dem Actionthriller eine Frau, die durch synthetische Drogen übernatürliche Kräfte erhält. In den USA hat der Streifen in nur drei Tagen fast 45 Millionen Dollar eingespielt.

Zum weiteren Programm bis inklusive 16. August erklärt der künstlerische Leiter Carlo Chatrian: “Der Spiel- und Dokumentarfilm, der Essay und der autobiografische Film konvergieren im Wettbewerb zu einer Einheit. Einer Einheit, die von der Lebendigkeit des zeitgenössischen Filmschaffens zeugt.” (ku/vwh)

Foto: Sieben Weltpremieren gibt es dieses Jahr auf der Piazza Grande zu sehen – wenn das Wetter mitspielt (Quelle: Pardolive.ch)

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