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Sicherheitsrisiko Business-Smartphone

20.04.2015 – Sicherheit_Cyber_fotoliaMobile Apps und Geräte weisen gravierende Sicherheitsmängel auf. Fast 40 Prozent der größeren Unternehmen, darunter viele aus der Fortune-500-Liste, kümmern sich zu wenig um die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen. Eine aktuelle Studie mahnt Risiken auch von Bring Your Own Device (BYOD) an – private Mobilgeräte im Unternehmenseinsatz. Aus Brüssel drohen bald strenge Regularien.

Die geplante Datenschutz-Grundverordnung der EU könnte künftig Unternehmen dazu zwingen, sich ihrer Verantwortung in puncto Datenschutz und -sicherheit zu stellen. Um Geschäftsdaten umfassend zu schützen und Mitarbeitern zugleich höchste Usability zu garantieren, empfiehlt sich die Arbeit mit Sicherheitscontainern – am besten in Form einer App, empfiehlt das Branchenportal My-Experten.de.

Die Anzahl mobiler Cyberattacken wächst kontinuierlich. Zu jedem beliebigen Zeitpunkt werden weltweit über 11,6 Millionen mobile Geräte infiziert. Das Ponemon Institut hat daher gemeinsam mit IBM die Sicherheitspraktiken in über 400 großen Unternehmen untersucht:

Ein durchschnittliches Unternehmen überprüft weniger als die Hälfte seiner Apps auf Sicherheitsmängel. Rund ein Drittel testen die Sicherheit ihrer Apps überhaupt nicht und schafft damit gleichsam eine ganze Armada von Zugangsmöglichkeiten über ungesicherte mobile Geräte.

“Damit wird Cyberkriminellen Tür und Tor geöffnet. Unternehmen müssen dringend lernen, mit vergleichbar effektiven Waffen zurückzuschlagen, mit denen sie heute attackiert werden”, meint Gerd Rademann, Sicherheitsexperte bei IBM.

Die zentrale Schwachstelle neben mangelnder Überwachung und offensichtlicher Vernachlässigung beim Programmieren von Unternehmens-Apps: Zu wenig Budget. Im Schnitt stecken die untersuchten Unternehmen bereits 34 Mio. Dollar in die Entwicklung. Lediglich 5,5 Prozent davon werden aber für Sicherheitsaspekte ausgegeben.

Dies werde immer dann zu einer Herausforderung, wenn Mitarbeiter sich mit unsicheren Netzwerken verbinden oder schlecht geschützte Apps von unsicheren Quellen herunterladen, die das Gerät verwundbar machen. (vwh/ku)

Bildquelle: fotolia.de

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