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Sicherheit vor Rendite

26.10.2016 – SparenDie deutschen Sparer setzen bei der Anlage ihres Ersparten auch weiterhin bevorzugt auf Sicherheit und weniger auf Rendite. Laut aktuellem Vermögensbarometer des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) sind 70 Prozent der Deutschen nicht bereit, bei ihrer Geldanlage ein höheres Risiko einzugehen.

Demzufolge ist auch das Sicherheitsbedürfnis der Sparer im Vergleich zum Vorjahr noch einmal angestiegen: Nannten 2015 noch 50 Prozent die Sicherheit als eines der drei wichtigsten Kriterien, entfielen 2016 sogar 57 Prozent der Nennungen darauf. Ebenso wichtig ist den deutschen Sparern zudem die Flexibilität (40 Prozent) und Verfügbarkeit (36 Prozent). Die Rendite liegt mit 22 Prozent (2015: 27 Prozent) nur noch auf Platz fünf.

Das hohe Sicherheitsbedürfnis der Bundesbürger zeigt sich laut Sparkassenverband auch in der zunehmenden Beliebtheit der selbstgenutzten Immobilie. 59 Prozent der Befragten sprechen halten das eigene Haus oder die Eigentumswohnung für den Vermögensaufbau besonders geeignet. Das entspricht einem Anstieg von sechs Prozentpunkten gegenüber 2015.

Hinter dem eigenen Haus erfreuen sich vermietete Immobilien zudem mit 29 Prozent großer Beliebtheit, gefolgt von Bausparverträgen (27 Prozent), Lebensversicherungen (21 Prozent) und dem Sparbuch mit 18 Prozent. Aktien halten nur zwölf Prozent der Befragten für sinnvoll. Zehn Prozent setzen auf Investmentfonds. Zum Vergleich: 2007 setzten noch 53 Prozent der Befragten noch auf die Lebensversicherung, 47 Prozent auf die Rentenversicherung und nur sieben Prozent auf vermietete Immobilien. (vwh/td)

Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

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