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SF&B kritisiert BU-Rating von Finanztest

03.07.2013 – Die Produktrater von Franke & Bornberg werfen Finanztest erhebliche fachliche Mängel bei ihrem Test von Berufsunfähigkeitsversicherungen vor. „Die Tester setzen Anreize für Lockvogel-Angebote, indem sie die Spreizung zwischen Netto- und Bruttobeiträgen nicht bewerten“, kritisiert F&B. Damit werde nicht berücksichtigt, dass die Überschüsse auch wegfallen können.

F&B wirft den Warentestern vor, mit der Auswahl der Musterkunden an der Lebenswirklichkeit vorbeizugehen. Dadurch geraten Versicherer mit möglichst vielen Berufsgruppen in Vorteil. „Mit dieser kleinteiligen Berufsgruppen-Differenzierung wird der Versicherungsgedanke zunehmend ad absurdum geführt“, schreibt F&B. Sie halten auch die Ratschläge für einen bezahlbaren BU-Schutz, nicht für sachgerecht. Die Kritik trifft nur zum Teil zu. Finanztest hatte vor allem die Versicherungsbedingungen der Tarife untersucht. „Die Qualität eines Vertrags ist das erste Kriterium bei der Wahl von Berufsunfähigkeitsschutz“, heißt es im Begleittext. „Der Preis ist erst das zweite.“ Bei den Ratings und Produkttests von Morgen & Morgen und Ökotest hatte jeder zweite Tarif die Top-Note bekommen, berichtet die Zeitschrift Versicherungsvertrieb. Sie wird sich in ihrer kommenden Ausgabe im Detail mit den Vorwürfen beschäftigen. Bei Finanztest bekamen sogar 59 von 75 Tarifen die Spitzennote. Seit der Finanzkrise verkaufen die Vermittler verstärkt Berufsunfähigkeitsversicherungen. Allein im Jahre 2011 wuchs der Bestand von 2,8 auf 3,1 Millionen Verträge.

Links: VVW, franke-bornberg.de, finanztest.de, bafin.de

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