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Schweizerischer Versicherungsverband gegen 1:12-Initiative

06.09.2013 – asa-logoDer Schweizerische Versicherungsverband (SVV) lehnt die 1:12-Initiative der Jungsozialisten ab. Dieser staatliche Eingriff in die Lohnpolitik der Unternehmen setze das erfolgreiche Wirtschaftsmodell der Schweiz aufs Spiel und bringe die Sozialversicherungen in Bedrängnis. Das würde auch der Versicherungsbranche schaden, die von der Entwicklung des Wohlstandes abhängt. Der SVV zählt stattdessen auf die Eigenverantwortung seiner Mitglieder und deren Mitarbeitenden bei der Bestimmung der Gehälter.

Am 24. November 2013 stimmt das Schweizer Stimmvolk über die 1:12-Initiative der Jungsozialisten ab. Der SVV lehnt diese rundweg ab. Die Schweiz hat eine rekordtiefe Arbeitslosigkeit, hohe Löhne, eine faire Einkommensverteilung, moderate Steuern und überschaubare Schulden. Dieser Wohlstand kommt nicht von ungefähr: Er basiert auf dem Engagement der Bürgerinnen und Bürger und auf einer liberalen Wirtschaftsordnung, die Unternehmertum begünstigt. Ein starres Lohndiktat vom Staat setzt dieses Erfolgsmodell aufs Spiel, so der SVV in  einer Mitteilung.

“Der Unmut über Lohn-Exzesse ist nachvollziehbar, die 1:12-Initiative geht jedoch viel zu weit”, sagt Lucius Dürr, Direktor des SVV. “Der Blick über die Grenzen zeigt die negativen Folgen von übertriebenen staatlichen Eingriffen in die Wirtschaft: Zahlreiche europäische Länder haben mit hoher Arbeitslosigkeit, tiefen Löhnen und einer schrumpfenden Wirtschaft zu kämpfen. Das hätte auch massive Konsequenzen für die Privatassekuranz, deren Erfolg stark von der Entwicklung des Wohlstandes abhängt”, so Dürr weiter.

Link: Schweizerischer Versicherungs Verband gegen 1:12

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