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Schweizer sorgen sich um Euro-Kurs, Deutsche treibt die “German Angst”

17.12.2015 – Angst_Martin Schemm_pixelioWährend sich in Deutschland die “German Angst” breit macht, sorgen sich Schweizer mehr um den Eurokurs als vor Terrorattacken. Die Stimmung hat in Deutschland einen deutlichen Umschwung erfahren, ist ein zentrales Ergebnis, wie die Gesellschaft für Konsumforschung aktuell feststellt.

Ursache für den Umschwung sind laut Ulrich Reinhardt, wissenschaftlicher Leiter der Gfk, der Flüchtlingszustrom und die jüngsten Terrorattacken von Paris. Besonders die Älteren ab 55 Jahren äußerten sich in der Umfrage besorgt. 64 Prozent sagten: “Ich blicke angstvoll in die Zukunft.” Bei den Jüngeren von 14 bis 34 Jahren waren dies 42 Prozent. Allerdings hat sich damit der Anteil der Furchtsamen in der jüngeren Generation seit 2013 – als es noch 19 Prozent waren – mehr als verdoppelt, schreibt N-TV.

Geht es nach den Google-Anfragen, dann sorgen sich die Schweizer dagegen weniger um Terror, sondern vielmehr um den Euro-Kurs. Das war der am meisten gesuchte Begriff auf Google. Erst dann interessierten sich die Eidgenossen für “Charlie Hebdo” und die “Sonnenfinsternis”.

Was ist drin zwischen Stabilität und Wachstum? Der Ausblick für die Versicherer fällt ebenso schwer. Das Risiko des Unwägbaren über die eigenen Entscheidungshorizonte hinaus lastet offenbar besonders stark. (vwh/ku)

Bildquelle: Martin Schremm/ pixelio

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Aus der aktuellen Ausgabe des Business- und Managementmagazins Versicherungswirtschaft (Heft 12/15):

12_15_VVW

>Wachstum vs. Stabilität: Versicherer ringen um Effizienz

  • Report: Konditionstraining. Die Anstrengungen der Versicherer für 2016 lauten: schlanker, effizienter, profitabler (zum Beitrag)
  • Interview: “Die Warnzeichen blinken stärker.” Wirtschaftsforscher Michael Hüther über die Stärken und die Anpassungsfähigkeit deutscher Unternehmen (zum Beitrag)
  • Expert: “Whynachten” 2015: Warum und wohin? Dirk Solte über den Y-Faktor in nahchaotischen Situationen. (zum Beitrag)
  • Strategische Momente 2016: Ludger Arnoldussen (Munich Re), Christian Thimann (Axa), Oliver Bäte (Allianz SE), Hans-Theo Franken (DVAG), Herbert Haas (Talanx), u.a. (zum Beitrag)
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