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Schwache Zahlungsmoral in Nord- und Südamerika

14.10.2014 – atradius_logo_neu_15052 Prozent des Gesamtwerts ausstehender Forderungen von Unternehmen, die nach 90 Tagen noch immer überfällig waren, konnten im amerikanischen Raum nicht mehr erfolgreich eingezogen werden. Das ergab das Zahlungsmoralbarometer des Kreditversicherers Atradius. Für die aktuelle Studie wurden über 800 Unternehmen aus Brasilien, Kanada, Mexiko und den Vereinigten Staaten befragt.

Weiterhin ergab die Studie, dass ein Drittel der Forderungssumme (38,4 Prozent) gegenüber Geschäftspartnern am Fälligkeitstermin noch nicht bezahlt war. Nach 90 Tagen waren noch 5,2 Prozent der Lieferantenforderungen offen. Knapp 3 Prozent fielen ganz aus. Damit konnten 52 Prozent des gesamten Forderungsbestandes, der nach 3 Monaten noch immer nicht bezahlt war, nur noch abgeschrieben werden. Zum Vergleich: In Europa mussten im Durchschnitt 35 Prozent der nach 90 Tagen noch ausstehenden Rechnungen als Forderungsverlust ausgebucht werden.

Die beobachteten verspäteten Zahlungen führen zu einem signifikanten Unterschied zwischen dem durchschnittlichen Zahlungsziel (28 Tage) und der durchschnittlichen Forderungslaufzeit (48 Tage). Diese Spanne von 20 Tagen kann schon ein Hinweis für ein erhöhtes Ausfallrisiko sein. Je größer die Spanne ist, desto höher ist das Risiko für einen Forderungsausfall. Nahezu ein Drittel der Befragten bestätigte dieses Ergebnis. Sie gaben an, dass die Wahrung eines ausreichenden Cash-Flows die größte Herausforderung innerhalb der Unternehmen darstellt.

Link: Zahlungsmoralbarometer Americas Gesamtstudie (PDF/engl.)

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