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Schlüsselthema für Vertriebe ist die Personalfrage

14.05.2014 – Die Versicherungsvermittler haben ein eklatantes Nachwuchsproblem. Über die Hälfte der Makler und Vertreter sind älter als 50 Jahre. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Versicherungsforen Leipzig.

Die Lösung der Personalfrage wird so laut Pressemitteilung zu einem Schlüsselthema der kommenden Jahre, denn personengebundene Vertriebe seien auch in Zukunft ein wichtiger Zugangs- und Betreuungskanal. Weniger als fünf Prozent der Vermittler sind unter 30 Jahre alt. Mehr als die Hälfte der Vermittler ist älter als 50 Jahre. Neun von zehn Vermittlern sind schon länger als zehn Jahre aktiv. Die Umfrage der Versicherungsforen, Berufsakademie Sachsen, der Fachhochschule Dortmund und der Qperior AG zeigt weiter, dass die Nachfolgesituation von Betrieben oft noch nicht geklärt ist:

Welche Nachfolge?

(Klicken zum Vergrößern) Grafik: Die Komplettabgabe und die stufenweise Abgabe sind die favorisierten Abgabeformen. (Quelle: Versicherungsforen Leipzig)

65 Prozent der Befragten geben an, dass die Nachfolge einen hohen Stellwert einnimmt, jedoch haben 63 Prozent bisher noch keine Nachfolgeregelung getroffen. Bei Unternehmen mit weniger als 100.000 Euro Jahresumsatz sieht die Situation so aus, dass 90 Prozent der Unternehmen noch keine Nachfolgeregelung getroffen haben. Im Detail geht die Umfrage auch darauf ein, wer laut der Befragten sich um eine Nachfolge zu kümmern hat und wo nach dem Wunschkandidaten gesucht wird.

An der Studie „Nachfolgemanagement im Versicherungsvertrieb“ haben sich 486 Versicherungsvermittler beteiligt. Darunter waren 301 Versicherungsmakler, 169 Ausschließlichkeitsvertreter und 16 sonstige Vertreter. (vwh)

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